| Die
Vertriebsgebietsplanung eines Sanitärhändlers
Herr
Klemperer hat einen mittelständischen Betrieb für Sanitärbedarf.
Sein Betrieb besteht jetzt seit mehr als 15 Jahren und verfügt
über eine Vertriebsstruktur mit 25 Mitarbeitern. Durch das
Wachstum haben sich die Vertriebsgebiete immer wieder geändert,
dort fiel ein Kunde weg, andere Kunden wurden neu hinzugewonnen.
Insgesamt entstand ein inhomogenes Bild, auch in seiner
Vertriebsdatenbank.
Herr
Klemperer möchte seine Mitarbeiter leistungsbezogen bezahlen
und steht vor dem Problem, ob seine Vertriebsgebiete überhaupt
noch gerecht verteilt sind. Die Planungs-Wandkarte in seinem
Büro ist älter als 8 Jahre, sie stammt also noch aus Zeiten
vor der Gemeindereform.
Er
wendet sich an uns. Wir spielen seine Umsatzzahlen pro Mitarbeiter,
die Anzahl der zu besuchenden Kunden und weitere Faktoren
in die Vertriebsplanungs-Software "DISTRICT" ein.
Dann verbinden wir die Daten mit seinen bisherigen Vertriebsgebieten
auf Gemeindeebene und den wichtigsten Hauptverkehrsstraßen
und zeigen ihm den Status Quo. Herr Klemperer sieht seine
Befürchtungen bestätigt, das Ergebnis ist ein Flickenteppich.
Für
die Umstrukturierung suchen wir mit ihm die wichtigsten
Faktoren der Gebietsplanung aus: Umsatzpotential, Erreichbarkeit
der Kunden,Stärke des Vertriebsmitarbeiters.
Die
Vertriebsgebiete werden auf Basis dieser Faktoren so berechnet,
daß eine gleichmäßige Gebietsstruktur entsteht.
Herr
Klemperer geht beruhigt in das Gespräch mit seinen Mitarbeitern,
denn er kann ihnen anhand von anschaulichen Karten und den
damit verknüpften Umsatzpotentialdaten fundiert belegen,
warum eine Neuorganisation notwendig ist und wie die Neustrukturierung
aussehen soll. Mit reinen Zahlentabellen hätte er da weniger
Überzeugungskraft gehabt.
Herr
Klemperer ist von dem Projektergebnis so begeistert, daß
er das Programm mit in seinen Investitionsplan für das nächste
Jahr aufnimmt. Er möchte nun selbst ein regelmäßiges Controlling
der Vertriebsumsätze durchführen. |